Die Reggio – Pädagogik ist ein aus der pädagogischen Praxis kommendes, erfahrungsoffenes und experimentelles Konzept nach dem 1994 verstorbenen Kita – Leiters in Reggio, Loris Malaguzzi.
Grundsätzliche Orientierungspunkte sind ein humanistisches Menschenbild und eine demokratische Gesellschaftsvorstellung. Letztere drückt sich in dem Verzicht auf Hierarchieebenen im Kindergartenpersonal sowie zwischen Eltern, Betreuungspersonal und Leitung des Kindergartens.
Das Bild vom Kind wird geprägt von der Überzeugung, dass Kinder über ein großes Maß an Kompetenzen verfügen und interessiert sind diese zu erweitern.
Sie zeichnen sich dabei durch Energie und Kreativität aus, Realitätssinn und Fantasie sind eng miteinander verbunden. Kinder lernen durch alltägliche Erfahrungen, durch Erkunden und experimentieren.
Die Kindergärtnerin/Kinderbetreuerin ist Begleiterin, Dialogpartnerin, schafft eine Atmosphäre des Wohlbefindens, hört den Kindern zu und beobachtet sie, stellt Ressorcen für die Aktivitäten der Kinder bereit und gibt ihnen Impulse.



Weiters zeichnet sich Reggio – Pädagogik aus durch: Verkleidungszonen, Rückzugszonen um Geborgenheit zu vermitteln, Aktiv – Zonen wie z.B. die Werkstatt, Projektarbeit, Reflektion im Team, Dokumentation wie Fotowände, Portfolios (Lern- und Entwicklungsgeschichte jedes Kindes)